Ob Sie KI selbst bauen, kaufen oder mit Partner umsetzen, hängt weniger vom Modell ab als von zwei Fragen. Die erste lautet: Wie tief muss das System in Ihren Prozessen, Ihrem CRM und Ihrem Helpdesk arbeiten? Die zweite lautet: Wer pflegt es, wenn es läuft? Arbeitet die KI nur neben Ihren Abläufen, reicht oft eine fertige Funktion. Greift sie tief ein, brauchen Sie eigenes Wissen oder einen Partner.
Der Grund liegt in den Modellen selbst. Alle aktuellen Claude-Modelle verarbeiten laut Anthropic Text und Bilder, arbeiten mehrsprachig und können Werkzeuge in anderen Systemen aufrufen. Das Modell lässt sich also austauschen, die Anbindung an Ihre Daten nicht so leicht. Ob ein Projekt trägt oder im Pilotbetrieb stecken bleibt, entscheidet sich deshalb meist bei der Anbindung und im Betrieb.
Dieser Beitrag erklärt die drei Wege und vergleicht Kosten, Eigentum und Ausstieg in einer Tabelle. Danach folgt ein durchgerechnetes Beispiel aus dem Kundenservice. Ein eigener Abschnitt ordnet ein, was das seit Juli 2026 geltende KI-MIG für Unternehmen in Deutschland bedeutet. Am Ende stehen konkrete nächste Schritte.
