Single Sign-on und Benutzerverwaltung für Claude richten Sie in vier Schritten ein. Sie verifizieren die Firmendomain per DNS, verbinden Claude mit Ihrem Identitätsanbieter und erzwingen SSO. Danach wählen Sie JIT oder SCIM für die Bereitstellung der Konten. Auf Wunsch übernehmen Sie zuletzt bestehende Privatkonten auf Ihrer Domain.
Single Sign-on (SSO) ist ein Anmeldeverfahren, bei dem sich Mitarbeitende mit ihrem Firmenkonto anmelden und kein eigenes Passwort für Claude führen. Der Identitätsanbieter (IdP) ist laut der SSO-Dokumentation von Document360 der Dienst, der Zugangsdaten speichert und prüft. Beispiele sind Okta, Microsoft Entra ID, Google Workspace oder OneLogin. Bereitstellung, englisch Provisioning, bedeutet, dass Konten in Claude automatisch angelegt und wieder entfernt werden.
SSO steht laut Anthropic für Claude Team, Claude Enterprise und Console-Organisationen zur Verfügung. Die Console ist die Seite für den Zugang zur Programmierschnittstelle (API). Der Nutzen liegt in der zentralen Steuerung. Wer im IdP gesperrt wird, kommt nicht mehr in Claude hinein. Wer neu anfängt, erhält den Zugang über dieselbe Gruppe wie für E-Mail und Dateiablage.
Dieser Leitfaden richtet sich an Inhaber und IT-Leitung. Er erklärt die Schritte in der richtigen Reihenfolge, zeigt ein Beispiel mit Okta und benennt die Stellen, an denen Einführungen typischerweise haken. Einen Überblick über Tarife, Daten und Einstieg finden Sie auf der Seite Claude für Unternehmen.



