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SVENNISAIWe speak Claude.
Art. 4 KI-Verordnung, Fassung 2026

KI-Kompetenz im Unternehmen: was Art. 4 verlangt und wie Sie Ihr Team schulen

Wer KI im Betrieb einsetzt, muss die KI-Kompetenz seiner Beschäftigten fördern. Hier steht, was das Gesetz seit Juli 2026 genau verlangt und wie eine Schulung aussieht, die im Alltag trägt.

Zuletzt geprüft am 18. Oktober 2026 am Text der Verordnung (EU) 2026/1744 und des KI-MIG. Keine Rechtsberatung.

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In vier Zeilen
  1. Gilt seit Februar 2025Seit dem 2. Februar 2025 müssen Unternehmen, die KI einsetzen, Maßnahmen zur KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten ergreifen (Art. 4 KI-Verordnung).
  2. Neu gefasst im Juli 2026Die Verordnung (EU) 2026/1744 hat Art. 4 geändert. Ein bestimmtes Kompetenzniveau schreibt das Gesetz nicht vor.
  3. Zuständig in DeutschlandIn der Regel die Bundesnetzagentur (§ 2 KI-MIG). Für regulierte Finanztätigkeiten ist es die BaFin.
  4. Kein Zertifikat vorgeschriebenDas Gesetz verlangt Maßnahmen, die zu Ihren Beschäftigten und Ihrem KI-Einsatz passen. Ein bestimmtes Format nennt es nicht.
01Was gilt

Was Art. 4 der KI-Verordnung verlangt

Art. 4 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025. Seit dem 27. Juli 2026 gilt er in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744. Unternehmen, die KI einsetzen, müssen danach Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten zu fördern.

Ein bestimmtes Kompetenzniveau schreibt das Gesetz nicht vor. Die Neufassung sagt ausdrücklich, dass niemand ein bestimmtes Niveau garantieren muss.

Die Neufassung nennt, woran sich die Maßnahmen ausrichten: an den technischen Kenntnissen, der Erfahrung und der Ausbildung der Beschäftigten. Dazu kommen der Zusammenhang, in dem die KI eingesetzt wird, und die Personen, die davon betroffen sind (Art. 4 Abs. 1).

Die Maßnahmen umfassen auch Personen, die im Auftrag des Unternehmens mit KI-Systemen arbeiten. Kommission und Mitgliedstaaten unterstützen die Unternehmen dabei, besonders kleine und mittlere (Art. 4 Abs. 2). Die Kommission veröffentlicht dafür praktische Beispiele.

Was das Gesetz verlangt

Maßnahmen, die die KI-Kompetenz der Beschäftigten fördern, passend zu Rolle, Vorwissen und Einsatz.

Was es nicht verlangt

Ein garantiertes Kompetenzniveau, ein Zertifikat oder ein bestimmtes Kursformat.

Wen es betrifft

Ihre Beschäftigten und Personen, die in Ihrem Auftrag mit KI arbeiten, etwa Freiberufler.

Was KI-Kompetenz meint

Fähigkeiten, Kenntnisse und Verständnis, um KI sachkundig einzusetzen und ihre Chancen und Risiken zu kennen (Art. 3 Nr. 56).

02Für wen

Für wen Art. 4 gilt

Für jedes Unternehmen, das ein KI-System im Betrieb einsetzt. Das Gesetz nennt es Betreiber. Nutzt Ihr Team Claude, ChatGPT oder einen KI-Agenten, gehören Sie dazu.

Betreiber

Wer ein KI-System in eigener Verantwortung beruflich nutzt. Das ist Ihr Unternehmen, sobald Ihr Team KI für die Arbeit einsetzt.

Anbieter

Wer ein KI-System entwickelt und auf den Markt bringt, etwa Anthropic für Claude. Für Anbieter gilt Art. 4 ebenfalls.

Beschäftigte

Alle, die im Unternehmen mit KI arbeiten, auch wenn sie es nur gelegentlich tun.

Personen im Auftrag

Freie Mitarbeitende, Dienstleister und Zeitarbeitskräfte, die für Sie mit KI-Systemen arbeiten.

Private Konten

Nutzen Mitarbeitende private KI-Konten für Firmenarbeit, setzt Ihr Unternehmen KI ein, nur ohne Überblick. Das ist der häufigste Fall, den wir sehen.

03In Deutschland

Wer in Deutschland zuständig ist

Die Durchführung der KI-Verordnung regelt in Deutschland das KI-MIG. Das Gesetz steht im Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 223 vom 28. Juli 2026.

Bundesnetzagentur

Zuständige Marktüberwachungsbehörde in Deutschland ist in der Regel die Bundesnetzagentur (§ 2 KI-MIG).

BaFin

Für KI-Systeme, die direkt mit einer regulierten Finanztätigkeit zusammenhängen, ist die BaFin zuständig (§ 2 Abs. 3 KI-MIG).

Datenschutz

Verarbeitet die KI personenbezogene Daten, gelten zusätzlich die DSGVO und das BDSG. Zuständig ist die Datenschutzaufsicht Ihres Bundeslandes.

Betriebsrat

Gibt es in Ihrem Unternehmen einen Betriebsrat, planen wir seine Beteiligung von Anfang an ein. Die Einführung von Claude kann nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig sein.

Kunden informieren

Seit dem 2. August 2026 muss ein KI-System, das mit Menschen spricht, so gebaut sein, dass sie davon erfahren, außer es ist offensichtlich (Art. 50 Abs. 1 KI-Verordnung).

Für die Betriebsvereinbarung liefern wir die technische Beschreibung und die Einstellungen, die Sie brauchen. Die Vereinbarung selbst schreiben Sie mit Ihrem Betriebsrat und Ihrer Rechtsberatung.

04Was dazugehört

Was eine KI-Schulung im Unternehmen abdecken sollte

Das Gesetz nennt keinen Lehrplan. Diese sechs Punkte decken wir in jeder Schulung ab, weil sie im Alltag über Nutzen oder Risiko entscheiden. Das ist unsere Praxis, keine gesetzliche Vorgabe.

Grundlagen

Was ein Sprachmodell wie Claude kann und wo es sich irrt. Warum jedes Ergebnis geprüft wird, bevor es das Haus verlässt.

Daten

Welche Daten in Claude verarbeitet werden dürfen und welche nicht. Das legt die KI-Richtlinie Ihres Unternehmens fest.

Freigaben

Welche Aktionen Claude nur mit Freigabe ausführt: Geld, Nachrichten im Namen des Unternehmens, wichtige Dateien.

Die eigene Arbeit

Geübt wird an den echten Aufgaben der Abteilung, mit den Vorlagen und Programmen, die das Team täglich nutzt.

Rollen

Wer mehr braucht, bekommt mehr. Eine Buchhalterin braucht andere Inhalte als ein Vertriebsleiter oder die IT.

Nachschulung

KI-Werkzeuge ändern sich jeden Monat. Eine kurze Auffrischung, wenn sich ein Werkzeug oder ein Ablauf ändert.

05So gehen Sie vor

KI-Kompetenz aufbauen: der Plan in acht Schritten

In der Reihenfolge, in der wir sie mit Kunden angehen. Bei jedem Schritt steht, ob er aus dem Gesetz kommt oder aus unserer Praxis.

  1. 01Aus unserer PraxisErfassen Sie, welche KI im Einsatz ist. Auch die privaten Konten der Mitarbeitenden. Das ist die Grundlage für alle weiteren Schritte.
  2. 02Aus unserer PraxisHolen Sie die Arbeit ins Unternehmenskonto. Mit Zugängen, Rollen und Einstellungen, die Ihr Unternehmen festlegt.
  3. 03Aus unserer PraxisSchreiben Sie die KI-Richtlinie. Welche Daten in Claude verarbeitet werden dürfen, welche Aktionen eine Freigabe brauchen und wer verantwortlich ist.
  4. 04Aus dem GesetzErgreifen Sie Maßnahmen für die KI-Kompetenz. Passend zu Kenntnissen, Erfahrung und Einsatz der Beschäftigten (Art. 4 Abs. 1 KI-Verordnung).
  5. 05Aus unserer PraxisSchulen Sie an der echten Arbeit. Je Abteilung, an den Aufgaben, die Claude dort übernimmt.
  6. 06Aus unserer PraxisBenennen Sie Key User. Zwei Key User aus Ihrem Team, die den anderen helfen, wenn wir weg sind. Sie sammeln auch die Fragen aus dem Alltag.
  7. 07Aus unserer PraxisHalten Sie fest, wer was gelernt hat. Eine einfache Liste mit Datum und Inhalt. So können Sie Ihre Maßnahmen jederzeit zeigen.
  8. 08Aus dem GesetzKennzeichnen Sie KI im Kundenkontakt. Ein KI-System, das mit Menschen spricht, muss so gebaut sein, dass sie davon erfahren, außer es ist offensichtlich (Art. 50 Abs. 1 KI-Verordnung).
06Unsere Hilfe

Wie wir Ihr Team schulen, und was bei Ihrer Rechtsberatung bleibt

Wir schulen Ihr Team an der eigenen Arbeit mit Claude. Die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihrer Rechtsberatung.

Wir leisten keine Rechtsberatung. Wir liefern die technischen Fakten, die Ihre Rechtsberatung und Ihr Betriebsrat brauchen: in welchem Konto Claude läuft, wo die Daten liegen und wer was sieht. Svennis Cloud Solutions ist Select Partner im Claude Partner Network.

  1. Schritt 1 von 4Claude-Workshop zur VorbereitungEin KI-Workshop über zwei Wochen: die Prozesse, die sich lohnen, die Daten und die Regeln, mit einer ersten KI-Richtlinie für Ihr Unternehmen.2.900 EUR
  2. Schritt 2 von 4, Variante BPilot Claude B: Claude Team für das ganze TeamDas ganze Team im Unternehmenskonto, die KI-Richtlinie mit Ihnen geschrieben und zwei Key User aus Ihrem Team.ab 14.500 EUR
  3. Schritt 3 von 4Aktivierung pro Abteilung2 Wochen je Abteilung: 5 bis 8 getestete Skills und eine Schulung an der Arbeit des Teams, auf Deutsch.ab 6.500 EUR

Alle Preise in EUR, netto. Die Umsatzsteuer schuldet der Leistungsempfänger (Reverse-Charge-Verfahren).

07Fragen

Fragen

Ist eine KI-Schulung Pflicht?

Art. 4 verlangt Maßnahmen, die die KI-Kompetenz Ihrer Beschäftigten fördern. Eine bestimmte Schulung, ein Kompetenzniveau oder ein Zertifikat schreibt das Gesetz nicht vor. Eine Schulung an der eigenen Arbeit ist der übliche Weg, diese Maßnahmen umzusetzen.

Seit wann gilt Art. 4?

Seit dem 2. Februar 2025. Seit dem 27. Juli 2026 gilt er in der Fassung der Verordnung (EU) 2026/1744.

Was hat sich mit der Neufassung 2026 geändert?

Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten zu fördern. Ein bestimmtes Niveau müssen sie für niemanden garantieren (Art. 4 Abs. 1). Die Kommission und die Mitgliedstaaten unterstützen dabei, besonders kleine und mittlere Unternehmen (Abs. 2).

Wer ist in Deutschland zuständig?

Zuständige Marktüberwachungsbehörde ist in der Regel die Bundesnetzagentur (§ 2 KI-MIG). Für KI in regulierten Finanztätigkeiten ist es die BaFin. Für personenbezogene Daten bleibt die Datenschutzaufsicht Ihres Bundeslandes zuständig.

Brauchen wir ein Zertifikat für unsere Mitarbeitenden?

Nein, das Gesetz verlangt keines. Halten Sie trotzdem fest, wer wann was gelernt hat, damit Sie Ihre Maßnahmen zeigen können.

Was unterscheidet einen KI-Workshop von einer KI-Schulung?

Unser Claude-Workshop klärt in zwei Wochen, wo sich Claude in Ihrem Unternehmen lohnt, mit Daten und Regeln. Die Schulung des Teams folgt im Pilot und in der Aktivierung pro Abteilung, an der echten Arbeit.

Kann Svennis sagen, ob wir Art. 4 erfüllen?

Nein, wir leisten keine Rechtsberatung. Wir schulen Ihr Team, schreiben mit Ihnen die KI-Richtlinie und liefern die technischen Fakten für Ihre Rechtsberatung.

Kostenlos, 30 Minuten

Bringen Sie Ihre Fragen zur KI-Schulung mit.

In 30 Minuten zeigen wir Ihnen, wie wir Ihr Team an der eigenen Arbeit mit Claude schulen und womit Sie beginnen.

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