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Blog · Claude Artifacts

Claude Artifacts im Unternehmen: erstellen, teilen, veröffentlichen

Ein Leitfaden für Claude Artifacts: Voraussetzungen, ein Rabattrechner als Beispiel, Zugriffsstufen beim Teilen, Regeln für externe Freigaben und die Grenze zur Integration.

10 Min. Lesezeit
Beitrag · 10 Min. Lesezeit
Abstrakte Flächen, die sich von einem Kern schrittweise nach außen öffnen, als Bild für Erstellen, Teilen und Freigeben

Claude Artifacts im Unternehmen: die kurze Antwort

Bei Claude Artifacts im Unternehmen gilt für Erstellen, Teilen und Veröffentlichen eine Reihenfolge mit drei Stufen. Sie bauen ein Artifact zuerst privat. Danach teilen Sie es innerhalb der Organisation. Nach außen geben Sie es nur nach einer bewussten Entscheidung. Soll ein Artifact Daten in Ihren Systemen verändern, Freigaben einholen oder Kunden bedienen, gehört die Aufgabe in eine richtige Integration.

Ein Artifact ist alles, was Claude für Sie erstellt und was Sie jemandem vorlegen würden: ein Entwurf, eine Präsentation, ein Dokument, ein Dashboard oder ein kleines interaktives Werkzeug. Das Artifact öffnet sich neben dem Gespräch. Sie können es bearbeiten, später wieder aufrufen und teilen. Wer Claude noch nicht kennt, findet die Grundlagen unter Was ist Claude.

Dieser Leitfaden erklärt die Voraussetzungen, zeigt an einem Rabattrechner den Weg vom ersten Entwurf bis zur Freigabe im Team und beschreibt die Regeln für das Teilen nach außen. Am Ende steht eine Tabelle, mit der Sie entscheiden, wann ein Artifact als Prototyp genügt und wann eine Integration fällig ist.

Voraussetzungen für Artifacts: Tarif, Einstellungen und Vorlagen

Artifacts stehen laut Claude-Hilfe in allen Tarifen zur Verfügung: Free, Pro, Max, Team und Enterprise. Zusätzlich gibt es sie in Claude Code bei jedem Tarif, der Claude Code enthält. Was die Tarife kosten, sehen Sie auf unserer Übersicht der Claude-Preise für Pro, Team und Max.

Artifacts brauchen eine bestimmte Einstellung. Unter Settings > Capabilities muss „Cloud code execution and file creation“ eingeschaltet sein. In der neueren Ansicht heißt dieselbe Option „Create and edit files“. Ist sie aus, erstellt Claude keine Artifacts.

Claude legt ein Artifact an, wenn der Inhalt umfangreich und in sich geschlossen ist, typischerweise länger als 15 Zeilen. Für bestimmte Arten gibt es Vorlagen mit eigenem Freischaltstand:

  • Die Vorlage Dashboards ist in Pro, Max, Team und Enterprise als Beta verfügbar.
  • Die Vorlage Motion ist in Team und Enterprise als Beta verfügbar. Im Team-Tarif ist sie standardmäßig an, in Enterprise aus, bis ein Inhaber (Owner) sie einschaltet.
  • Die Vorlagen Docs, Slides und Design schalten sich in Enterprise am 15. Oktober 2026 standardmäßig ein. Inhaber können sie vorher aktivieren.

Ältere Artifacts haben eigene Regeln. Legacy-Artifacts sind Artifacts, die vor dem 16. September 2026 in einem Chat entstanden sind. Sie funktionieren weiter, neue lassen sich aber nicht mehr anlegen.

Artifacts aus Claude Cowork, die vor dem 19. August 2026 entstanden sind, heißen live artifacts und lassen sich nicht direkt bearbeiten.

Was Teams ohne Entwickler mit Artifacts bauen: Rechner, Vorlagen, kleine Dashboards

Ohne Entwickler baut ein Fachbereich mit Artifacts vor allem drei Dinge: kleine Rechner, wiederverwendbare Vorlagen und einfache Dashboards. Alle drei entstehen im Gespräch, Sie beschreiben das Ergebnis in normaler Sprache.

Rechner und kleine Werkzeuge

Ein Rechner ist ein kleines interaktives Werkzeug mit Eingabefeldern und Ergebnis. Typisch sind Rabatt-, Kapazitäts- oder Margenrechner. Für Daten gibt es zwei Ablagen. In der persönlichen Ablage (personal storage) hält jede Person ihre eigenen, privaten Daten.

In der gemeinsamen Ablage (shared storage) sehen und bearbeiten alle dieselben Daten. Die Ablage fasst 20 MB je Artifact und nimmt nur Text auf, keine Bilder, Dateien oder Binärdaten.

Vorlagen für Dokumente und Präsentationen

Dokumente exportieren Sie nach Word, PDF, Markdown und Google Docs. Präsentationen gehen nach PowerPoint und PDF oder als bearbeitbare Datei direkt zu Google Slides. Damit eignen sich Artifacts gut für Gesprächsleitfäden, Protokollvorlagen oder Präsentationsgerüste. Für Angebote mit Preisen aus Zoho CRM haben wir einen eigenen Leitfaden: Angebote mit Claude erstellen.

Kleine Dashboards

Dashboards entstehen aus Datenplattformen oder verbundenen Apps, die Hilfe nennt Salesforce als Beispiel. Claude schreibt die Abfragen. Jedes Diagramm zeigt seine Abfrage und den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung. Artifacts können außerdem aus verbundenen Apps wie Asana, Google Calendar und Slack lesen und dorthin schreiben, in Pro, Max, Team und Enterprise. Ein Artifact nutzt dabei nur Apps, die bereits mit Claude verbunden sind.

Beispiel Schritt für Schritt: ein Rabattrechner für den Vertriebsinnendienst

Ein Rabattrechner zeigt den ganzen Weg vom privaten Entwurf zur Freigabe im Team. Angenommen, der Vertriebsinnendienst prüft jeden Rabatt bisher von Hand gegen eine Tabelle der Vertriebsleitung. Ein Artifact soll diese Prüfung vereinfachen, ohne in ein anderes System zu schreiben.

  1. Einstellung prüfen. Öffnen Sie Settings > Capabilities und schalten Sie „Create and edit files“ ein, falls die Option aus ist.
  2. Werkzeug beschreiben. Starten Sie einen neuen Chat ohne Anhänge mit Kundendaten und beschreiben Sie Eingaben, Rechenweg und Ausgabe.
  3. Mit erfundenen Werten testen. Geben Sie einige Fälle ein, deren Ergebnis Sie kennen, und lassen Sie Fehler im Gespräch korrigieren.
  4. Rabattstufen gemeinsam ablegen. Bitten Sie Claude, die Stufentabelle in der gemeinsamen Ablage zu speichern, damit alle mit denselben Werten rechnen.
  5. Im Team teilen. Geben Sie dem Innendienst die Stufe „Can view“ und der Vertriebsleiterin „Can edit“.

Für Schritt 2 genügt eine Beschreibung in dieser Art:

Baue einen Rabattrechner als interaktives Werkzeug. Eingaben: Listenpreis netto, Menge, Rabattstufe A, B oder C. Ausgaben: Nettopreis je Stück, Gesamtpreis, Rabatt in Euro. Liegt der Rabatt über der Stufe C, zeige den Hinweis „Freigabe durch Vertriebsleitung nötig“. Speichere die Tabelle der Rabattstufen in der gemeinsamen Ablage.

Das Ergebnis ist ein Prototyp mit klarer Grenze. Der Rechner zeigt einen Hinweis, holt aber keine Freigabe ein und schreibt nichts ins CRM. Wenn genau das gewünscht wird, ist der Rechner ein Kandidat für eine Integration.

Artifacts im Team teilen: Zugriffsstufen und was Betrachter sehen

Jedes Artifact ist zunächst privat, und nichts wird geteilt, bevor Sie es teilen. In Team und Enterprise bleiben Artifacts standardmäßig innerhalb der Organisation. Das Teilen im Team ist damit der sichere Normalfall.

Beim Teilen gibt es drei Zugriffsstufen:

  • Can view: Das Artifact öffnen und seine Kommentare lesen.
  • Commenter: Zusätzlich kommentieren und angebotene Dateien herunterladen.
  • Can edit: Zusätzlich Änderungen vornehmen.

Drei Eigenschaften beim Teilen übersehen Teams leicht. Erstens nutzt ein Artifact, das aus verbundenen Apps liest, die Verbindungen der betrachtenden Person, nicht Ihre. Wer keinen Zugriff auf eine App hat, sieht dort auch im Artifact nichts. Zweitens erhalten Betrachter eines Artifacts aus einem Chat auch Zugriff auf die Anhänge und Dateien in diesem Chat. Ein vergessener Anhang mit Kundendaten wird so mitgeteilt.

Drittens laufen Artifacts, die Claude aufrufen, auf der Infrastruktur von Anthropic. Das Teilen selbst ist kostenlos. Die Nutzung zählt gegen die Plan-Limits der jeweiligen Person, nicht gegen Ihre. Ein viel genutzter Rechner verbraucht also Kontingent bei allen, die ihn verwenden.

Die Freigabeeinstellungen ändern Sie nicht in Claude für iOS oder Android. Dafür brauchen Sie Claude im Browser oder Claude Desktop.

Die drei Zugriffsstufen bauen aufeinander auf, erst Can edit erlaubt Änderungen am Artifact. Was die Person darf. Can view: Artifact öffnen, Kommentare lesen; Commenter: Wie Can view, zusätzlich kommentieren und Dateien herunterladen; Can edit: Wie C

Artifacts außerhalb des Unternehmens teilen und veröffentlichen

Ob Mitarbeitende Artifacts außerhalb der Organisation teilen dürfen, entscheidet in Team und Enterprise ein Inhaber. Der Weg nach außen führt über Einladungen per E-Mail. Diese Funktion ist in Pro, Max, Team und Enterprise als Beta verfügbar.

Die Standardwerte unterscheiden sich je Tarif. Einladungen nach außen sind im Team-Tarif standardmäßig an und in Enterprise standardmäßig aus. Wer den Team-Tarif nutzt, sollte diese Einstellung also aktiv prüfen.

Für externe Einladungen gelten diese Regeln laut Claude-Hilfe:

  • Die eingeladene Person braucht ein Claude-Konto mit genau der eingeladenen E-Mail-Adresse. Claude sagt Ihnen nicht, ob sie eines hat.
  • Je Artifact laden Sie bis zu 50 externe Personen ein, offene und angenommene Einladungen zusammengezählt.
  • Offene Einladungen verfallen nach 30 Tagen, angenommene nicht.
  • Teile des Artifacts, die Claude oder Ihre connectors nutzen, funktionieren für externe Personen nicht.

Veröffentlichen im Sinne von „für jeden mit dem Link“ gibt es für neue Artifacts nicht. Jede Person braucht ein Claude-Konto, um ein geteiltes Artifact zu öffnen. Die einzige Ausnahme ist ein Legacy-Artifact, das aus einem Chat veröffentlicht wurde.

Bei Legacy-Artifacts ist Vorsicht geboten. Sie lassen sich weiter veröffentlichen und teilen. Heben Sie die Veröffentlichung auf, löscht Claude dauerhaft alle gespeicherten Daten in persönlicher und gemeinsamer Ablage. Ein erneutes Veröffentlichen ist danach nicht möglich. Live artifacts aus Cowork haben eigene Freigaberegeln.

Je Artifact laden Sie bis zu 50 Externe ein, offene Einladungen verfallen nach 30 Tagen: Externe Personen je Artifact 50 Personen, Verfall offener Einladungen 30 Tage
Quelle: support.claude.com

Was das Unternehmen bei Artifacts erlauben sollte: Regeln für Inhaber

Ein Unternehmen braucht für Artifacts wenige, klare Regeln, die ein Inhaber in den Einstellungen und im Team festlegt. Die Technik setzt einige Grenzen von selbst, etwa das interne Teilen als Standard in Team und Enterprise. Den Rest muss die Organisation entscheiden.

Diese Regeln haben sich als Mindestrahmen bewährt:

  • Externes Teilen ist nur für benannte Rollen erlaubt, etwa Vertrieb oder Projektleitung.
  • Artifacts mit Kunden- oder Personaldaten bleiben intern, auch wenn die Einstellung mehr zulässt.
  • Chats, aus denen geteilt wird, enthalten keine sensiblen Anhänge.
  • Jedes geteilte Artifact hat eine verantwortliche Person und eine benannte Datenquelle.
  • Beta-Vorlagen wie Dashboards oder Motion schaltet der Inhaber bewusst frei.
  • Vor dem Aufheben einer Veröffentlichung sichert die verantwortliche Person die Daten eines Legacy-Artifacts.

Die Regel mit der verantwortlichen Person ist die wichtigste. Bei Svennis sehen wir, dass ein geteiltes Artifact ohne festgelegte Verantwortung schnell zur stillen Nebenanwendung wird, deren Zahlen niemand mehr prüft. Deshalb fragen wir bei jeder Bestandsaufnahme zuerst, wem ein Artifact gehört und woher seine Daten stammen.

Halten Sie die Regeln in Ihrer KI-Richtlinie fest. Dort steht bereits, was Mitarbeitende in Claude eingeben dürfen. Artifacts sind eine Ergänzung dieser Richtlinie, keine eigene Welt.

Prototyp oder Integration: wann ein Artifact nicht mehr genügt

Ein Artifact genügt, solange es Menschen beim Denken, Rechnen und Darstellen hilft. Es genügt nicht mehr, sobald es verbindlich in Systeme schreiben, Freigaben je Aktion einholen oder Externe mit Live-Daten bedienen soll. Die Claude-Hilfe zieht hier selbst eine Grenze: connector-Werkzeuge, die für jede Aktion eine Freigabe brauchen, stehen Artifacts nicht zur Verfügung.

KriteriumArtifact internArtifact extern geteiltIntegration
ZugriffOrganisation, mit drei ZugriffsstufenBis zu 50 externe Personen mit Claude-KontoFestgelegte Nutzer und Systeme
Daten aus AppsÜber die Verbindungen der betrachtenden PersonTeile mit Claude oder connectors funktionieren nichtFeste, geprüfte Verbindung zum Zielsystem
Freigabe je AktionNicht verfügbarNicht verfügbarIm Ablauf vorgesehen
Datenablage20 MB Text je Artifact20 MB Text je ArtifactIm Zielsystem, etwa im CRM
NutzungPlan-Limit jeder PersonPlan-Limit jeder PersonAPI-Nutzung der Organisation
Geeignet fürRechner, Vorlage, kleines DashboardUnterlagen zum Ansehen und KommentierenTicketzuordnung, Einträge im CRM, Kundenanfragen

Für die Integration beschreibt Anthropic drei Wege, die sich darin unterscheiden, wie viel Kontrolle Sie behalten. Mit der Messages API schreiben Sie die Steuerlogik und betreiben Werkzeuge und Infrastruktur selbst. Das Claude Agent SDK liefert Steuerlogik und Werkzeugausführung in einem Prozess, den Sie betreiben. Bei Claude Managed Agents hostet Anthropic Steuerlogik, Werkzeugausführung und Laufzeit. Team- und Max-Tarife enthalten laut Release Notes monatliche API-Guthaben für eigene Anwendungen und Agenten auf der Claude Platform.

Ein typischer Übergang: Ein Dashboard für Serviceanfragen zeigt, welcheThemen sich häufen. Soll Claude die Anfragen danach selbst einordnen und in Zoho Desk zuweisen, ist das keine Aufgabe für ein Artifact mehr, sondern für eine Integration mit Freigaben und Protokoll.

Was Artifacts für Unternehmen in Deutschland bedeuten

Für ein Unternehmen in Deutschland entscheidet vor allem eine Frage über den sicheren Einsatz von Artifacts: Welche Daten landen in einem geteilten Artifact und im Chat dahinter? Die Technik hält vieles intern. Die Verantwortung für personenbezogene Daten bleibt aber im Unternehmen.

Einige Eigenschaften helfen dabei. In Team und Enterprise trainiert Anthropic laut Preisseite standardmäßig nicht mit Ihren Inhalten. Artifacts bleiben in diesen Tarifen standardmäßig innerhalb der Organisation. Beides ersetzt jedoch keine eigene Prüfung, welche Daten überhaupt in Claude gehören.

Zwei Punkte verdienen in deutschen Unternehmen besondere Aufmerksamkeit:

  • Standardwert im Team-Tarif: Einladungen nach außen sind im Team-Tarif standardmäßig an. Ein Inhaber sollte entscheiden, ob das zu Ihren Regeln für Kundendaten passt.
  • Anhänge im Chat: Wer ein Artifact aus einem Chat teilt, gibt auch dessen Anhänge frei. Eine Kundenliste im Chat erreicht so Personen, die sie nie sehen sollten.

Wie Datenweg, Vertrag und Rechte bei Claude grundsätzlich aussehen, beschreiben wir auf unserer Seite zu Daten, DSGVO und KI-Verordnung bei Claude. Klären Sie diese Grundlagen, bevor ein Fachbereich die ersten Artifacts nach außen teilt.

Nächste Schritte: vom ersten Artifact zur geprüften Lösung

Der beste Einstieg in Artifacts ist ein einzelnes, internes Werkzeug mit klarer Verantwortung. Gehen Sie dafür in dieser Reihenfolge vor:

  1. Prüfen Sie unter Settings > Capabilities, ob „Create and edit files“ für Ihre Organisation eingeschaltet ist.
  2. Wählen Sie ein Werkzeug, das heute von Hand entsteht, etwa einen Rechner oder eine Protokollvorlage.
  3. Legen Sie für dieses Artifact eine verantwortliche Person und die Datenquelle fest.
  4. Entscheiden Sie als Inhaber, ob und für wen Einladungen nach außen erlaubt sind.
  5. Sammeln Sie die Artifacts, die in Systeme schreiben oder Freigaben brauchen sollen, als Kandidaten für eine Integration.

Die Liste aus Schritt 5 ist der Ausgangspunkt für eine Integration. Für jede Verbindung baut Svennis einen connector, einen MCP server, ein plugin oder einen skill, zeigt Ihnen die Optionen mit ihren Kosten, und Sie entscheiden.

Unser Angebot hat vier Schritte. Es beginnt mit dem Workshop. Danach folgt Pilot Claude A, ein KI-Agent auf Claude für einen Prozess, oder Pilot Claude B, Claude Team für das ganze Team. Es folgen die Activation der Abteilung und der monatliche Betrieb. Im Claude-Workshop ordnen wir Ihre Artifacts ein und entscheiden mit Ihnen, welche Prototyp bleiben.

Quellen

  1. What are artifacts and how do I use them? (Claude Help Center)
  2. What are artifacts and how do I use them? (Claude Help Center, aktuelle Fassung)
  3. Share artifacts (Claude Help Center)
  4. Plans & pricing (Anthropic)
  5. Release notes (Claude Help Center)
  6. Guides to common use cases (Claude Platform Docs)
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