Wer Claude mit DATEV, lexoffice oder sevdesk verbinden möchte, verfolgt meist zwei Ziele: offene Posten schneller überblicken und wiederkehrende Texte wie Zahlungserinnerungen nicht mehr von Hand schreiben. Claude ist ein Sprachmodell, das Texte versteht und erzeugt. An Ihre Buchhaltung angebunden, kann es Rechnungen und Belege lesen, zusammenfassen und Entwürfe vorbereiten.
Die Buchhaltung ist allerdings kein Bereich, in dem ein Werkzeug frei schalten darf. Was dort gebucht wird, geht an die Steuerkanzlei und fließt in Voranmeldungen und Abschlüsse ein. Deshalb behandelt dieser Leitfaden drei Fragen gleich gewichtet: Welche Schnittstellen stellen die Systeme bereit, welche Daten sollte Claude lesen oder schreiben, und was gibt Ihre Buchhaltung weiterhin selbst frei.
Ein Hinweis zu den Namen: Lexware Office ist der aktuelle Name des früheren Cloud-Produkts lexoffice und nicht mit den separaten Lexware-Desktopprogrammen gleichzusetzen. Im Text verwenden wir den neuen Namen, gemeint ist dasselbe Produkt. DATEV wiederum ist bei Steuerberatern der De-facto-Standard, weshalb es in vielen Unternehmen als Zielsystem auftaucht, auch wenn intern mit sevdesk oder Lexware Office gebucht wird.
Am Ende kennen Sie die möglichen Anbindungswege, haben ein durchgespieltes Beispiel für Zahlungserinnerungen und eine Tabelle, mit der Sie Rechte und Freigaben für Ihr Unternehmen festlegen können.
