Agentic AI im Unternehmen bedeutet konkret: Ein KI-Agent übernimmt einen klar abgegrenzten Prozess, etwa Tickets einordnen, CRM-Daten pflegen oder Anfragen vorqualifizieren. An festgelegten Stellen gibt eine Person frei. Wo die Regeln feststehen, bleibt ein klassischer Workflow die bessere Wahl. Wo Haftung oder Verhandlung im Spiel ist, entscheidet ein Mensch.
Dieser Beitrag ist Teil 1 einer Reihe in drei Teilen. Er klärt, was ein KI-Agent ist und für wen er passt. Teil 2 heißt „KI-Automatisierung in 30 Tagen: so läuft ein Pilot mit einem KI-Agenten“. Teil 3 heißt „Warum ein Pilot mit einem KI-Agenten der bessere Start ist“.
Viele Unternehmen stehen bei Agentic AI noch am Anfang. Laut einer Studie, über die das Fachmagazin Computer&Automation berichtet, haben erst 2 % der befragten Unternehmen eine vollständig skalierte Einführung umgesetzt. Rund ein Viertel arbeitet an Pilotprojekten, die Mehrheit plant noch. Eingesetzt werden agentenbasierte Systeme derzeit vor allem im Kundenservice, in der IT und im Vertrieb. Genau dort liegen auch die drei Aufgaben, die dieser Leitfaden genauer betrachtet.



