Kennzahlen für einen KI-Assistenten zeigen nur dann echten Nutzen, wenn sie abgenommene Arbeit messen. Im Service Desk sind das vier Werte: die Quote richtig zugeordneter Tickets beim ersten Versuch, die Bearbeitungszeit pro Anfrage, die Eskalationsquote und die Kosten pro Vorgang. Gesprächsanzahl oder aktive Nutzer ergänzen das Bild, beweisen allein aber nichts.
Kennzahlen für einen KI-Assistenten sind Messgrößen, die den Zustand eines Ablaufs vor und nach der Einführung des Assistenten vergleichbar machen. Ein KI-Assistent ist nach der Definition von Pipedrive eine softwarebasierte Anwendung, die mithilfe künstlicher Intelligenz wiederkehrende Aufgaben automatisiert, Daten analysiert und Mitarbeitende bei Entscheidungen unterstützt. Arbeitet ein System mehrere Schritte selbstständig ab, spricht man eher von einem Agenten. Den Unterschied erklärt unser Beitrag Was sind KI-Agenten: Aufbau, Grenzen und Kontrolle.
Dieser Leitfaden geht die vier Kennzahlen einzeln durch. Er zeigt, welche Daten Sie dafür protokollieren müssen, und rechnet einen Effizienzgewinn an einem veröffentlichten Beispiel nach. Am Ende stehen eine Checkliste als Tabelle, die rechtlichen Punkte für Unternehmen in Deutschland und die nächsten Schritte.
