Wer Claude im Unternehmen neu starten will, misst zuerst zwei Wochen lang, woran das KI-Projekt gestockt ist. Danach behebt er zwei Wochen lang die gefundenen Ursachen. Meist betrifft das die Anbindungen, die Arbeitsabläufe und die Zuständigkeiten. Erst danach planen Sie die zweite Einführung für weitere Teams.
Ein Claude-Neustart ist die geordnete Analyse und Korrektur einer Claude-Einführung, bei der die Lizenzen bezahlt sind, im Alltag aber wenig genutzt werden. Dieser Beitrag ist Teil 2 einer dreiteiligen Reihe. Teil 1, „Wenn die KI-Einführung stockt: was ein Neustart ist und wer ihn braucht“, klärt den Bedarf. Teil 3, „Warum ein gestocktes KI-Projekt mehr kostet, als es scheint“, rechnet die Folgen durch. Hier geht es um das Vorgehen: Phasen, Vorbereitung, Beteiligte, Dauer und Prüfungen.
Vier Begriffe kommen im Folgenden immer wieder vor:
- Ein Connector ist die Verbindung zwischen Claude und einem Programm, zum Beispiel Microsoft 365 oder Zoho.
- Seats sind die Claude-Lizenzen.
- Ein Sprint umfasst zwei Wochen Arbeit in einer Abteilung, mit klarem Anfang und Ende.
- Skills sind Arbeitsabläufe, jeder mit Testfällen und einer verantwortlichen Person.



