Wer den ersten Workshop mit KI-Partner vorbereiten möchte, bringt drei Dinge mit. Erstens zwei bis drei konkrete Prozesse mit spürbarem Aufwand. Zweitens echte, anonymisierte Fälle aus genau diesen Prozessen. Drittens die Personen, die über Fachlichkeit, Systemzugänge und Budget entscheiden. Dann endet der Termin mit einem Claude-Anwendungsfall statt mit einer allgemeinen KI-Diskussion.
Ein Auftaktworkshop mit einem KI-Partner ist ein Arbeitstermin, in dem Ihr Team und der Partner einen Geschäftsprozess so weit zerlegen, dass am Ende vier Dinge feststehen. Welche Aufgabe übernimmt Claude? Auf welche Systeme greift Claude zu? Wer gibt das Ergebnis frei? Woran messen Sie den Erfolg?
Die Vorbereitung entscheidet über das Ergebnis mehr als die Moderation. Ein Partner kann im Termin nur mit dem arbeiten, was auf dem Tisch liegt. Fehlen echte Fälle, bleibt die Diskussion bei Möglichkeiten. Fehlt der Zugang zum CRM oder zum Helpdesk, lässt sich der Aufwand für die Anbindung nicht seriös einschätzen. Fehlt die Person mit Budgetverantwortung, vertagt sich jede Entscheidung.
Dieser Beitrag geht die vier Vorbereitungsbereiche einzeln durch: Prozesse, Beispielfälle, Systemzugänge und Personen. Danach folgen eine Checkliste als Tabelle, ein durchgerechnetes Beispiel aus dem Kundenservice und die rechtliche Lage für Unternehmen in Deutschland.



