Ein KI-Workshop für Unternehmen lohnt sich nur, wenn am Ende drei Dinge feststehen. Das sind ein konkreter Prozess, die betroffenen Systeme wie CRM oder Helpdesk und die Personen, die dafür verantwortlich sind. Inhalte und Teilnehmer richten sich nach diesen drei Ergebnissen und nicht nach dem Wunsch, möglichst viele KI-Werkzeuge kennenzulernen.
Ein KI-Workshop ist ein Arbeitstermin, in dem ein Unternehmen mit den zuständigen Personen entscheidet, welcher Prozess zuerst mit KI unterstützt wird. Dazu legt die Runde fest, welche Programme angebunden werden und wer Ergebnis und Freigaben verantwortet. Eine Schulung vermittelt Wissen. Ein Workshop dagegen erzeugt Entscheidungen über den eigenen Betrieb.
Dieser Beitrag ist Teil 1 einer dreiteiligen Reihe. Er klärt, was ein KI-Workshop ist, welche Probleme er löst und für wen er passt. Teil 2 beschreibt unter dem Titel „KI-Schulung im Unternehmen: so läuft ein Workshop in zwei Wochen ab“ den genauen Ablauf. Teil 3 erklärt, „Warum eine KI-Richtlinie vor dem ersten KI-Projekt kommt“.
Die folgenden Abschnitte behandeln die typischen Probleme ohne Workshop und den Unterschied zur Schulung. Danach folgen die Inhalte, die Teilnehmer und ein durchgespieltes Beispiel mit Zoho Desk. Den Abschluss bilden die Eignung für bestimmte Unternehmen, die Rechtslage in Deutschland und konkrete nächste Schritte.



