KI in einer Abteilung einführen: So läuft es, vom Einkauf bis zum Personalwesen, in festen Schritten. Sie wählen im Workshop wenige, klar umrissene Abläufe aus. Dann binden Sie Claude an Ihre vorhandenen Systeme an und schreiben in einem zweiwöchigen Sprint die Skills dafür. Danach prüfen Sie die Nutzung und gehen in den laufenden Betrieb. Für KI im Einkauf gilt derselbe Weg wie für die Buchhaltung oder das Personalwesen.
Dieser Beitrag ist Teil 2 einer dreiteiligen Reihe und beschreibt, wie die Einführung abläuft. Teil 1 heißt „KI im Vertrieb: was Claude übernimmt und für wen es passt“. Teil 3 heißt „Warum KI Abteilung für Abteilung wirkt: messbare Ergebnisse im Marketing“.
Der zentrale Begriff dieses Leitfadens ist die Aktivierung pro Abteilung. Eine Aktivierung pro Abteilung ist die Arbeit, mit der eine einzelne Abteilung Claude in ihren eigenen Abläufen verankert, in Sprints von zwei Wochen mit klarem Anfang und Ende. Ein Skill ist dabei ein Ablauf, den Claude jedes Mal gleich erledigt.
Ein allgemeines Chatwerkzeug ohne Anbindung kennt weder Ihre Bestellungen noch Ihre Personaldaten. Mitarbeitende kopieren dann Inhalte hinein, und niemand weiß, wohin die Daten gehen. Ein klar umrissener Prozess mit Anbindung an Ihre Systeme vermeidet beides und lässt sich messen.



